MAMA DAKTARI: Mehr als drei Leben

In Vorbereitung:

Pressefotos ©Robert Aeberhard

Wie Wahrheiten erfunden werden

Warum glauben wir manche Geschichten und andere lieber nicht? 
Im Zentrum der Handlung steht die Schweizerin Anne Marie Spoerry, auch bekannt als «Mama Daktari» – Mama Doktor: Ärztin und Pilotin. In Kenia als Heldin verehrt, nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Dazwischen liegt ein grosses Schweigen.
Drei Performerinnen versuchen dieses Leben auf der Bühne zu erzählen. Fragen nach Macht, Fragen nach Schuld versuchen, einer mehrgesichtigen Frau nachzugehen. Doch je genauer man hinschaut, desto brüchiger wird die Geschichte. Erinnerungen widersprechen sich, Lücken bleiben offen, Wahrheiten kippen. Es wird erzählt, gezweifelt, verdreht, gestritten.
Es entsteht keine saubere Biografie, sondern ein spannungsgeladener Abend über Projektionen, weiblichen Ehrgeiz, Verantwortung und Macht. Das Stück urteilt nicht, es zeigt, wie Geschichten gemacht werden – und legt die Entscheidung dem Publikum in die Hand: Wessen Erzählung wollen wir Glauben schenken?

Premiere / Uraufführung 21.01.2027 Schlachthaus Theater Bern

Weitere Vorstellungen: 22.01./ 23.01./24.01.2027

Eine Produktion von Die Wucht (Dullin, Schreier, Trüssel)

Performance: Anna-Kahtarina Müller, Mariananda Schempp, Fabienne Trüssel

Regie: Annina Dullin

Text: Fiona Schreier

Bühne: Leonhard Ehrenzeller

Kostüm/Requisiten: Myriam Casanova

Sound/Video: Robert Aeberhard

Technik/Licht: Marc Hostettler

Produktionsleitung: Nadja Bürgi

ELEOS

„Eleos – Eine Empörung in 36 Miniaturen“ der preisgekrönten Autorin Caren Jeß mit dem Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung

Mit poetischer Genauigkeit und filigranem Rhythmus komponiert Caren Jeß aus 36 Miniaturen eine beklemmend schöne Kakophonie aus Sprache für 5 Schauspieler*innen. Sie erzählen von ahnungsloser Wut und vorsätzlicher, von Demütigung, Beleidigung und immer wieder von dem Schmerz, der aller Wut zugrunde liegt. Caren Jeß verwandelt dieses abgründige Gefühl in eine verstörend schöne Symphonie aus Sprache, Klang und Form. Unentrinnbar komisch und tragisch zugleich.

Wir zeigen die Produktion als theatrale Intervention bei freiem Eintritt im öffentlichen Raum. 

„Eleos – eine Empörung in 36 Miniaturen“ von Caren Jeß feiert am 17. Juli 2026 um 20 Uhr am Kornmarktplatz beim Landesmuseum in Bregenz Premiere.  Weitere Vorstellungen finden am 27., 29., und 30. Juli 2026 um 20 Uhr am Kornmarktplatz beim Landesmuseum in Bregenz statt. Am 21.  Juli und 22. Juli zeigen wir „Eleos – eine Empörung in 36 Miniaturen“ von Caren Jeß jeweils um 20 Uhr am Kirchplatz in Lustenau. 

Mit: Ambra Berger, Peter Bocek, Jens Ole Schmieder, Maria Strauss, Fabienne Trüssel

Regie: Stephan Kasimir

Bühne und Kostüme: Caro Stark

Musik / Musikalische Leitung: Paul Winter

Alle Aufführungen finden bei freiem Eintritt statt.

Sitzplätze für die Aufführung reservieren wir Ihnen gerne unter https://www.unpop.at/karten

HAPPY HEYMFLOG von Ursula Kohlert

HAPPY HEYMFLOG – Klassenzimmerstück des Theater Kanton Bern
Ideal für 2. -5. Klassen, ab sofort buchbar

Autorin: Ursula Kohlert
Regie: Sophia Pervilhac
Spiel: Fabienne Trüssel 
Kostüm: Annina Gull
Vermittlung: Maria Kattner
Produktionsleitung: Tristan Jäggi

HAPPY HEYMFLOG ist ein einfühlsames und unterhaltsames Stück, das die Geschichte der jungen Friedenstaube Happy erzählt. Nach einer Ausbildung zur Friedenstaube tritt Happy ihren ersten Einsatz in einem Kriegsgebiet an. Doch statt des erhofften Friedens und Jubels erlebt sie die grausame Realität des Krieges. Das kluge Stück von Ursula Kohlert sensibilisiert Kinder für die Kriegsrealität und bestärkt darin, auch mit kleinen Gesten Haltung dagegen zu äussern und sich für Frieden einzusetzen. Im Vorfeld haben wir theaterpädagogisch mit zwei Partnerklassen gearbeitet und ihre Feedbacks und Ideen in die Inszenierung miteinfliessen lassen.

PUBLUKUMSVERSTEHER

August – Oktober 2023

Stipendiatin „Publikumsversteher“, Bundesweite Artist Lab vom Fonds für Darstellende Künste Deutschland. Wir forschen und experimentieren als internationales und interdisziplinäres Team zu den Themen: Zuschauergenerierung, Dialogische und Praktische Vermittlungsformate, Performative Interaktions- und Partizipationsmöglichkeiten

Homepage und mehr Infos dazu

Die Verwandlung nach Kafka

http://www.theatereffinger.ch + http://www.theaterkantonbern.ch

RESTERAMPE

22.04.2022 – 20.00 Uhr Premiere 

23.04.2022 – 20.00 Uhr 

24.04.2022 – 20.00 Uhr 

Weitere Vorstellungen im Rahmen der EMPOWERMENT Trilogie Festspieltage (kürzere Version von «Resterampe») 

28.04.2022 – 19.00 Uhr 

29.04.2022 – 19.00 Uhr 

Infos/Spielort: Landungsbrücken Frankfurt 

Regie und Buch: Mascha Pitz  

Schauspiel: Nuriye Jendrossek, Fabienne Trüssel 

Video und Animation: Franziska Bosselmann 

Ausstattung: Thomas Unthan 

Dramaturgie und Supervision: Regina Busch 

Produktion: Deadalus Company 

RESTRAMPE © Franziska Bosselmann
RESTERAMPE © Franziska Bosselmann
RESTERAME © Franziska Bosselmann